Texas811, die gemeinnützige Organisation hinter dem „Call Before You Dig“-System im US-Bundesstaat Texas, hat eine neue Lösung zur Echtzeit-Überwachung von Erdarbeiten eingeführt. Das Texas811 Guardian-Programm nutzt ortsverteilte faseroptische Sensorik (DFOS) , einschließlich Technologien von AP Sensing, um bestehende Glasfasernetze in kontinuierliche Überwachungssysteme zu verwandeln. Ziel ist es, Grabungsaktivitäten in Echtzeit zu erkennen und Schäden an unterirdischer Infrastruktur zu vermeiden.
Durch die direkte Integration von DFOS -Alarmen in das Texas811-Ticketsystem können Versorgungsunternehmen potenziell unautorisierte Grabungsarbeiten frühzeitig identifizieren und darauf reagieren. Dies erhöht die Sicherheit, reduziert Versorgungsunterbrechungen und schützt kritische Infrastrukturen.
Wie ortsverteilte faseroptische Sensorik (DFOS) funktioniert
Die ortsverteilte faseroptische Sensorik (DFOS) nutzt Standard-Glasfaserkabel als Sensoren über große Distanzen. Dabei werden Laserimpulse durch die Faser gesendet. Kleinste Veränderungen im zurückgestreuten Lichtsignal weisen auf Vibrationen entlang der Strecke hin.
DFOS erkennt und klassifiziert Aktivitäten wie Baggerarbeiten oder manuelle Grabungen und liefert gleichzeitig präzise Positionsdaten. Dadurch können Betreiber schneller reagieren und Schäden verhindern, bevor sie entstehen.
Echtzeit-Überwachung für mehr Sicherheit kritischer Infrastrukturen
Unbefugte oder unsachgemäße Grabungsarbeiten zählen zu den häufigsten Ursachen für Schäden an Pipelines und Versorgungsleitungen. Mit wachsendem Bedarf an Energie, Rechenzentren und urbaner Infrastruktur nimmt auch die Bautätigkeit zu. Die Echtzeit-Überwachung bietet hier einen proaktiven Ansatz zur Risikominimierung und unterstützt die Einhaltung sicherer Baupraktiken.
AP Sensings Expertise in der Überwachung von Kabeln und Pipelines
AP Sensing ist ein globaler Anbieter von ortsverteilter faseroptischen Sensorik (DFOS) und verfügt über umfassende Erfahrung im Schutz kritischer Infrastrukturen. Die Technologie wird weltweit eingesetzt, um Fremdeingriffe entlang von Energiekabeln zu erkennen sowie Grabungen, Leckagen und weitere Risiken entlang von Pipelines und Versorgungsnetzen zu überwachen.
Durch die Beteiligung am Texas811 Guardian-Programm unterstützt AP Sensing einen proaktiven Ansatz zur Schadensvermeidung. Betreiber profitieren von verbesserter Transparenz entlang ihrer Anlagen und können potenzielle Gefahren schneller und gezielter adressieren.


