Auf der Potsdamer Konferenz für Nationale Cybersicherheit zeigte AP Sensing in einer Live-Demonstration, wie ortsverteilte faseroptische Sensorik (DFOS) physische Bedrohungen entlang einer Kabelstrecke in Echtzeit erkennt und metergenau lokalisiert.

Die Konferenz brachte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um aktuelle Herausforderungen der Cybersicherheit sowie der Resilienz kritischer Infrastrukturen zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen konkrete Maßnahmen, mit denen sich Europas Sicherheit und digitale Souveränität nachhaltig stärken lassen.
Um die Möglichkeiten der Technologie anschaulich zu demonstrieren, simulierte AP Sensing einen typischen Sabotageversuch an einer Kabelinfrastruktur. Das Szenario begann mit der Annäherung einer Person an die überwachte Kabeltrasse. Anschließend wurde der Kabelkanal geöffnet, bevor im Kabelführungssystem ein Brand ausgelöst wurde.
Während des gesamten Versuchs erkannte und lokalisierte die verteilte akustische Sensorik (DAS) die Aktivitäten entlang der Kabeltrasse. Der unbefugte Zugriff auf den Kabelkanal wurde automatisch erkannt und löste einen Alarm aus. Die verteilte Temperaturmessung (DTS) erkannte den Temperaturanstieg durch den Brand und lokalisierte das Ereignis in Echtzeit.
Ein wesentlicher Bestandteil der Demonstration war der Zusammenhang von frühzeitiger Ereigniserkennung und verfügbarer Reaktionszeit. Während des Brandversuchs blieben die Kabel bei Temperaturen von über 470 °C mehr als 40 Minuten voll funktionsfähig. Gleichzeitig überwachte das integrierte faseroptische Sensorsystem kontinuierlich die Temperaturentwicklung und die Ausbreitung des Brandes. Dadurch gewinnen Betreiber und Einsatzkräfte wertvolle Zeit, um die Lage zu beurteilen, geeignete Maßnahmen einzuleiten und Betriebsunterbrechungen möglichst zu vermeiden.


