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Unternehmensnews
25.06.2026

AP Sensing und Sterlumiq schließen Partnerschaft für die intelligente Überwachung von Energiekabeln

Die integrierte Lösung vereint faseroptische und elektrische Zustandsüberwachung, um Fehler frühzeitig zu erkennen, die Auslastung von Anlagen zu optimieren und die Zuverlässigkeit von Stromnetzen zu erhöhen

AP Sensing faseroptische Sensorik für Kabelüberwachung in industrieller Infrastruktur

Der steigende Energiebedarf, alternde Infrastrukturen und der zunehmende Druck, bestehende Übertragungskapazitäten optimal zu nutzen, stellen Energieversorger und Übertragungsnetzbetreiber vor große Herausforderungen. Gleichzeitig werden zuverlässige Informationen über den Zustand von Hochspannungskabeln immer wichtiger. Vor diesem Hintergrund geben AP Sensing und Sterlumiq heute ihre strategische Partnerschaft bekannt. Ziel der Zusammenarbeit ist die gemeinsame Entwicklung und Bereitstellung integrierter Überwachungslösungen für die Energieübertragung und -verteilung weltweit.

Die Partnerschaft verbindet die Expertise von AP Sensing in den Bereichen Distributed Acoustic Sensing (DAS), Distributed Temperature Sensing (DTS) und Distributed Temperature & Strain Sensing (DTSS) mit Sterlumiqs Cable Advanced Management Optical System (CAMOS) und seiner Technologie zur elektrischen Stromüberwachung. Gemeinsam entwickeln die Unternehmen integrierte Überwachungslösungen, die faseroptische und elektrische Messdaten in einer gemeinsamen Plattform zusammenführen. Dadurch erhalten Energieversorger, Übertragungsnetzbetreiber (TSOs), Projektentwickler im Bereich erneuerbare Energien und weitere Infrastrukturbetreiber ein umfassendes Bild über den Zustand ihrer Kabelsysteme. Potenzielle Risiken lassen sich frühzeitig erkennen und fundierte Entscheidungen für Betrieb und Instandhaltung treffen.
 

„Der Energiemarkt befindet sich derzeit in einem tiefgreifenden Wandel. Die Zusammenarbeit mit Sterlumiq eröffnet uns neue Möglichkeiten, innovative Lösungen zu entwickeln, die Übertragungsnetze sicherer, leistungsfähiger und widerstandsfähiger machen. Gemeinsam mit unserem Partner können wir nun viele unserer Ideen zum Nutzen unserer Kunden in die Praxis umsetzen. Mit faseroptischen Sensoren für die Überwachung thermischer, akustischer und jetzt auch elektrischer Zustände bieten wir ein umfassendes Lösungsportfolio für die zentralen Herausforderungen der Energieübertragung.“

Dr. Henrik Hoff
Business Director, AP Sensing

„DFOS und CAMOS liefern unterschiedliche Messdaten, die sich ideal ergänzen. Die ortsverteilte faseroptische Sensorik ermöglicht die kontinuierliche Überwachung von Temperatur, akustischen Ereignissen und Dehnung entlang der gesamten Kabeltrasse. CAMOS ergänzt diese Daten um direkte Messwerte zu Phasen- und Schirmströmen. Durch die Kombination dieser Informationen entsteht ein deutlich umfassenderes Bild vom Zustand des Kabelsystems, von Fehlern und der verfügbaren Übertragungskapazität. So können Netzbetreiber von einer reaktiven Störungsbehebung zu einer vorausschauenden, zustandsorientierten Betriebs- und Instandhaltungsstrategie übergehen.“

Manuel Munoz Luengo
CEO, Sterlumiq

Zunächst konzentrieren sich die beiden Unternehmen darauf, ihre Technologien und Analysekompetenzen zu integrieren und gemeinsam skalierbare Lösungen für Hoch- und Mittelspannungskabelnetze zu entwickeln. Gleichzeitig wollen sie ihre Vertriebsaktivitäten in ausgewählten Regionen aufeinander abstimmen und Synergien nutzen.

Darüber hinaus arbeiten AP Sensing und Sterlumiq bei der Produktentwicklung, der technischen Validierung, der Markteinführung und dem Kundensupport eng zusammen. Ziel ist es, Kunden in internationalen Märkten umfassend zu unterstützen und innovative Überwachungslösungen weltweit verfügbar zu machen.

CAMOS im Fokus: Ein Gespräch mit AP Sensing und Sterlumiq

Partnership Launch Video
Manuel Munoz Luengo, Geschäftsführer von Sterlumiq, und Dr. Henrik Hoff, Business Director bei AP Sensing, erläutern, was diese Partnerschaft für die Branche bedeutet.

Mehr zur faseroptischen Stromüberwachung

Medienkontakt

Dr. Henrik Hoff, Business Director AP Sensing

henrik.hoff@apsensing.com

Über AP Sensing

AP Sensing entwickelt und produziert Lösungen für die ortsverteilte faseroptische Sensorik (Distributed Fiber Optic Sensing, DFOS) zur Überwachung kritischer Infrastrukturen. Die Systeme kommen unter anderem in der Energieübertragung und -verteilung, der Pipelineüberwachung, der Bahninfrastruktur sowie der Branderkennung zum Einsatz.

Durch die Kombination modernster faseroptischer Sensortechnologien mit leistungsfähigen Analysefunktionen ermöglicht AP Sensing eine kontinuierliche Überwachung des Zustands und der Leistung kritischer Infrastrukturen. So lassen sich Risiken frühzeitig erkennen, Betriebsabläufe optimieren und die Sicherheit sowie Zuverlässigkeit der Anlagen nachhaltig verbessern.

Mit einem klaren Fokus auf Innovation, Zuverlässigkeit und Cybersicherheit unterstützt AP Sensing Kunden weltweit dabei, ihre kritischen Infrastrukturen sicher und effizient zu betreiben.

Über Sterlumiq

Sterlumiq ist ein Joint Venture von Sterlite Electric Limited und RDT Lumiker. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt moderne Überwachungslösungen für Kabel- und Freileitungssysteme sowie die dazugehörigen Produkte und Services. Im Mittelpunkt steht das Cable Advanced Management Optical System (CAMOS), eine fortschrittliche Plattform für die faseroptische Sensorik und Datenanalyse, die Energie- und Telekommunikationskabel in intelligent überwachte Infrastrukturen verwandelt.

Durch die Kombination ortsverteilter Sensortechnologien mit Echtzeit-Datenverarbeitung und prädiktiven Analyseverfahren ermöglicht Sterlumiq eine kontinuierliche Überwachung des Zustands und der Leistungsfähigkeit von Kabelsystemen. Dadurch lassen sich Fehler präzise erkennen, Reaktionszeiten verkürzen, die Auslastung der Infrastruktur verbessern und Betriebskosten senken.

Mit seinen Lösungen schafft Sterlumiq Transparenz über den Zustand kritischer Kabelinfrastrukturen und unterstützt den Übergang von einer reaktiven zu einer vorausschauenden, datenbasierten Instandhaltung. Das erhöht die Zuverlässigkeit und trägt zu leistungsfähigeren und widerstandsfähigeren Energiesystemen bei.

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