Gefahren frühzeitig erkennen, Betriebsrisiken reduzieren und die Effizienz steigern: All das ist entscheidend für den sicheren und zuverlässigen Betrieb von Gasinfrastruktur. Die Überwachung weit verzweigter Pipelinenetze und komplexer LNG-Anlagen stellt Betreiber jedoch vor große Herausforderungen. Insbesondere dann, wenn potenzielle Gefahren nur schwer zu erkennen oder genau zu lokalisieren sind.
Die verteilte faseroptische Sensorik (Distributed Fiber Optic Sensing, DFOS) bietet hierfür eine Lösung. Sie macht Glasfasern zu kontinuierlichen Sensoren, mit denen Betreiber Leckagen erkennen, Fremdeinwirkungen auf Pipelines identifizieren und kritische Anlagen in Echtzeit überwachen können.
Fortschritte in der Sensortechnologie, künstlichen Intelligenz und spezialisierter Software haben die Einsatzmöglichkeiten in der Gasindustrie erheblich erweitert. So lassen sich heute auch bestehende Glasfasernetze nutzen, um wertvolle Informationen über den Zustand der Infrastruktur zu gewinnen. Intelligente Signalanalysen helfen dabei, tatsächliche Gefahren von normalen Betriebsaktivitäten zu unterscheiden. Das Ergebnis: ein besserer Überblick über die überwachten Anlagen, kürzere Reaktionszeiten und eine fundierte Grundlage für betriebliche Entscheidungen.
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Doch wie sieht das in der Praxis aus? Und wie setzen Betreiber von Gasinfrastrukturen diese Möglichkeiten bereits heute ein?
Dr. Alex de Joode, Business Development Manager Pipeline bei AP Sensing, geht diesen Fragen in seinem Fachbeitrag „Thinking ahead: Designing future-ready Gas installations and transport networks with distributed monitoring“ nach, der in der Septemberausgabe 2026 des Fachmagazins Gas in Transition erschienen ist.
Anhand konkreter Anwendungsbeispiele und Erfahrungen aus der Praxis zeigt er, wie intelligente faseroptische Überwachung dazu beiträgt, die Sicherheit und Effizienz von Gasinfrastrukturen zu verbessern.


