Stromnetze, Pipelines, Seekabel und Schienennetze erstrecken sich häufig über Hunderte von Kilometern. Eine lückenlose Überwachung ist daher eine große Herausforderung. Gleichzeitig steigen mit dem Ausbau der Infrastruktur und zunehmenden Sicherheitsbedrohungen die Anforderungen an die Lageerfassung und den Schutz kritischer Anlagen.
Die ortsverteilte faseroptische Sensorik (engl. Distributed Fiber Optic Sensing, DFOS) bietet hierfür eine Lösung: Sie verwandelt Glasfaserkabel in durchgängige Sensoren, die potenzielle Gefahren in Echtzeit erkennen, klassifizieren und lokalisieren. So können Betreiber ihre Anlagen zuverlässig schützen und auf Bedrohungen reagieren, bevor Schäden entstehen.
Doch wie funktioniert das in der Praxis? Und welche Rolle spielt die intelligente Datenanalyse dabei?
Doch wie funktioniert das in der Praxis? Und welche Rolle spielt die intelligente Datenanalyse dabei?
Im Interview mit GIT SICHERHEIT erläutert Clemens Pohl, CEO bei AP Sensing, die Technologie, ihre Einsatzmöglichkeiten und konkrete Anwendungsbeispiele aus der Überwachung kritischer Infrastrukturen.



