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Unternehmensnews
08.09.2026

Wie lassen sich Umspannwerke schützen, bevor Eindringlinge kritische Anlagen erreichen?

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Die jüngsten mutmaßlichen Sabotageakte gegen Umspannwerke in Deutschland haben verdeutlicht, dass der physische Schutz kritischer Energieinfrastrukturen verstärkt werden muss. Umspannwerke spielen eine zentrale Rolle für eine zuverlässige Stromversorgung. Gleichzeitig erstrecken sie sich häufig über große Flächen und befinden sich in abgelegenen oder schwer zu überwachenden Umgebungen.

Zäune und Kamerasysteme bleiben unverzichtbar, bieten jedoch möglicherweise nur eine begrenzte Vorwarnzeit, bevor Eindringlinge kritische Anlagen erreichen. AP Sensing bietet ein glasfaserbasiertes Perimeter Intrusion Detection System (PIDS) auf Basis von Distributed Acoustic Sensing (DAS) an. Ein entlang des Zauns installiertes oder im Boden verlegtes Sensorkabel verwandelt den gesamten Perimeter in eine kontinuierliche Anordnung virtueller akustischer Sensoren. Das System erkennt, lokalisiert präzise und klassifiziert Aktivitäten wie sich nähernde Personen, das Überklettern oder Durchtrennen von Zäunen, Grabungsarbeiten und unbefugte Fahrzeugbewegungen in Echtzeit.

KI-basierte Analysen helfen dabei, relevante Sicherheitsereignisse von Umgebungseinflüssen wie Wind, Regen oder Wildtieren zu unterscheiden. Dies reduziert Fehlalarme und entlastet das Sicherheitspersonal. Erkannte Ereignisse können in der SmartVision-Software von AP Sensing visualisiert und in bestehende Sicherheitsmanagement- oder SCADA-Systeme integriert werden. Dadurch können Betreiber Bedrohungen schnell bewerten und gezielte Gegenmaßnahmen koordinieren.

Frühzeitige Erkennung macht aus passiver Beobachtung einen proaktiven Perimeterschutz.

Das passive Glasfaser-Sensorkabel benötigt weder eine Stromversorgung noch aktive elektronische Komponenten entlang des überwachten Perimeters. Dadurch eignet sich die Lösung besonders für die zuverlässige und wartungsarme Überwachung weitläufiger und abgelegener Umspannwerksgelände.

Keine einzelne Technologie kann jeden Anschlag verhindern. Die Kombination aus Zäunen, Kameras, Sicherheitspersonal und kontinuierlicher glasfaserbasierter Überwachung schafft jedoch eine zusätzliche Schutzebene. Durch die frühzeitige Erkennung und Lokalisierung verdächtiger Aktivitäten verschafft DAS den Betreibern wertvolle Reaktionszeit, bevor Eindringlinge kritische Anlagen erreichen. Dies unterstützt die Betriebskontinuität und trägt zu einer resilienteren Strominfrastruktur bei.

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